1. Die Grundstückssuche
Im Grunde beginnt alles bei MANDAHAUS immer mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Auch wenn dieses Gebäude rechts im Bild (#Standesamt) nicht von uns erstellt wurde, so steht es doch auf einem optimal geeigneten Grundstück für ein MANDAHAUS holiday auf der Insel Usedom.
Wir arbeiten ausschliesslich mit Erbpachtgrundstücken von der Kirche oder von Städten, Gemeinden und dem Bund. So entzieht man sich dauerhaft der Grundstücksspekulation und ermöglicht den MANDAHAUS-Besitzern einen Hausbau für ein bis zwei Generationen ohne hohe Kaufpreise für Grund und Boden zahlen zu müssen. Die beiden relevanten Kirchen in Deutschland gehören zu den größten Grundbesitzern im Lande und sind daher prädestinierter Partner für den Bereich Erbpacht.
Ein optimales Grundstück für ein MANDAHAUS hat je nach Modelltyp
400 - 600 Quadratmeter Fläche. Hanggrundstücke bilden kein Problem.
2. Das Bodengutachten
Nachdem ein flächenmäßg geeignetes Grundstück gefunden wurde, muss für dieses Grundstück ein Bodengutachten erstellt werden, bevor irgendwie geartete weitere Arbeiten beginnen können. Nur wenn sich ein Grundstück mit den Ergebnissen vom Bodegutachten standsicher mit einem MANDAHAUS bebauen lässt und keine Schad- oder Giftstoffe im Boden zu finden sind, sollte man sich weiter mit diesem Grundstück beschäftigen.
Die Kosten für unser im Jahr 2021 beauftragtes Bodengutachten lagen bei 1.802,85 €. Das detailierte Bodengutachten für das erste MANDAHAUS deluxe in der Gemeinde Wolfsheim finden Sie unter dem Button "mehr lesen zum Bodengutachten".
3. Der Notarvertrag
Auch der Erwerb eines Erbpachtgrundstückes wird vor einem Notar beurkundet. Der Erwerber muss dabei im Vorfeld des Notartermines einen möglichen Preis angeben, zu dem das künftige Haus auf dem Grundstück erstellt werden soll. Hier ist Vorsicht geboten, denn je Höher diese Summe gegenüber dem Notar angegeben wird, desto höher fällt später seine Rechnung aus.
Wir hatten bei einer beispielhaft aus eBay entnommenen Summe von 40.032 Euro für einen Bausatzpreis für ein Tinyhouse am Ende beim Notar 573,35 € Notargebühren bezahlt.
Es war also vergleichsweise preiswert.
4. Die Bauvoranfrage
Da für den ersten Bauplatz kein amtlicher Bebauungsplan aufgestellt war, musste für unser zu bebauendes Grundstück eine Bauvoranfrage bei der zuständigen Baubehörde in der Kreisverwaltung gestellt werden. Dies erfolgt in der Regel in dreifacher Ausführung über die betroffene Gemeindeverwaltung.
Die Bauvoranfrage ist nicht formgebunden und auch nicht an bestimmte Vordrucke geknüpft. Wir mussten zudem einen sogenannten "Einfügenachweis" erstellen, aus dem hervorgeht, dass sich das neue Gebäude harmonisch in die Umgebung einfügt.
Die Kosten für unsere Bauvoranfrage bei der Behörde lagen bei 100,00 €.
5. Die Statik / Das Tragwerk
Nachdem die Bauvoranfrage mit einem positiven Bescheid ohne weitere Auflage beschieden war, konnten vertiefende Entwurfsplanungen erstellt werden. Zeitgleich wurde das Bodengutachten beauftragt. Auf Basis dieses Gutachtens haben wir dann bei eStatika online die Tragswerksplanung in Auftrag gegeben, welche nach ca. acht Wochen vorlag. Kurz vor Baubeginn muss zudem ein Standsicherheitsnachweis beim Bauamt eingereicht werden, welcher in unserem Falle ein einseitiges Formblatt ist und vom Tragwerksplaner oder Architekt auf Basis der Statikberechnungen unterschrieben werden muss.
Die Kosten unserer Statik bzw. Tragwerksplanung lagen bei 1.883,98 €
6. Die Vermessung
Für jedes neu erbaute Haus muss in Deutschland eine amtliche Vermessung durchgeführt werden, damit das spätere Gebäude in allen amtlichen Lageplänen bzw. Karten und Registern mit seinen genauen Daten und der exakten Lage innerhalb des Grundstückes abgebildet werden kann.
Teil der Vermessung sind:
- der Lage- und Höhenplan (Dokumente)
- die Feinabsteckung mit Schnurgerüst (auf der Baustelle)
- abschliessende amtliche Gebäudeeinmessung
Die Preisangebote der Vermesser sollten lauten für diese Arbeiten:
Bestandsaufnahme - hier hatten wir Kosten von 595,00 €
Grobabsteckung / Feinabsteckung
Absteckung für Schnurgerüst
Höhenantrag / Meterriss
Lage- & Höhenpläne (auch in CAD-fähigem Format - BIM)
Das ausführlich beschriebene Angebot eines regionalen Vermessungsbüros ergab Gesamtkosten von 2.167,35 € für alle maßgeblichen Arbeiten der Vermessung. Hinzu kommen am Ende noch Amtsgebühren von 53,00 €.
Hinweis:
Das Schnurgerüst kann man als Bauherr auch selbst erstellen mit einfachem Material aus dem Baumarkt. Die Kosten für das Material sollten unter 200 € liegen.
7. Das Architektenhonorar
Üblicherweise fallen bereits bei den unter den Nummern 1-6 ausgewiesenen Arbeiten erste Kosten für das Architekturbüro an. Bei MANDAHAUS ist dies NICHT so. Da wir immer die gleichen Haustypen erstellen und dafür einmal ganz am Anfang eine sehr umfangreiche Planung und Dokumentation für unsere Häuser erstellt haben, müssen wir nicht bei jedem neuen Haus diese Leistung nochmals voll erbringen. Diesen Vorteil geben wir zu 100% als Preisvorteil an alle Käufer von MANDAHAUS weiter. Das heisst: Wir berechnen Ihnen keinerlei Leistungen nach HOAI. Das bedeutet bei anrechenbaren Baukosten (Honorarzone III) von 180.000 € für ein MANDAHAUS family eine Ersparnis für den Bauherren von 15% aus 180.000 € = 27.000 € zuzüglich 19% Mehrwertsteuer - also 32.130 € Ersparnis bei den üblichen Planungskosten.
Eine Übersicht zur anwendbaren Honorartafel der Architekten finden Sie HIER ALS PDF
8. Der Bauantrag
Den eigentlichen Startschuss für alle unsere Projekte bildet der amtliche Bauantrag für ein MANDAHAUS. Es gibt gesetzliche Regelungen, innerhalb welcher Zeit eine amtliche Entscheidung über den Antrag gefällt werden muss.
Da wir bereits eine Bauvoranfrage gestellt hatten, lag uns ja schon ein prinzipielles JA zum Bauvorhaben vor. Der Bauantrag konkretisiert dann die bereits bei der Voranfrage benannten Fakten und Aspekte.
Die genauen Details finden Sie unter dem schwarzen Button "amtlicher Bauantrag".
9. Die Baugenehmigung
Mit Datum vom 06.Januar 2022 wurde uns die "amtliche Baugenehmigung" seitens der Baubehörde erteilt. WIR KÖNNEN ALSO STARTEN.
Im April 2022 wollen wir mit den ersten Arbeiten beginnen und das Schraubpfahlfundament setzen.
Alle Details zur Baugenehmigung finden Sie unter dem schwarzen Button "amtliche Baugenehmigung".
10. STARTSCHUSS - Die Grundstücksvorbereitung
Am Freitag, den 13.Mai 2022 haben wir mit der Grundstücksvorbereitung begonnen. Die Arbeiten wurde durch die Firma #DerDienstleistungsWolf ausgeführt. In nur vier Stunden war alles erledigt. Der Startschuss erfolgte um 8:00 Uhr am Morgen und bereits zum Mittag (vor 12:00 Uhr) waren die Arbeiten erledigt und die zu verbringenden Stoffe ordnungsgemäß abtransportiert und entsorgt. Hierbei wurde auf eine strikte Trennung von Bio-Abfall und sonstigem Müll bei der Entsorgung geachtet.
So sah es am Freitag Morgen um 8:00 Uhr auf dem Grundstück aus. Um diese Zeit wurden die direkt im Anschluss durchzuführenden Arbeiten besprochen. #DerDienstleistungsWolf
Um 11:30 Uhr war alles zu Verbringende und zu rodende Material weg vom Grundstück. Die Grundstücksvorbereitung für die weiteren Arbeiten war damit abgeschlossen.
Das Bild zeigt einen Blick von der östlichen zur westlichen Grundstücksgrenze. In der Mitte des Grundstücks hat sich beim Roden dann noch erfreulicherweise ein Brunnen aufgetan.